![]() Von Januar bis September 2005 wurden insgesamt 100 234 Insolvenzen gezählt, 15,0% mehr als in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Auf Unternehmen entfielen 28 254, das waren 5,0% weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Verbraucherinsolvenzen (48 916) nahmen im gleichen Zeitraum um 40,1% zu. Die von den Gerichten mitgeteilten voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger beliefen sich in den ersten neun Monaten dieses Jahres auf 28,0 Milliarden Euro; knapp zwei Drittel der Forderungen betrafen Unternehmen. Die durchschnittlichen Forderungen waren mit 643 000 Euro je Unternehmensinsolvenz um 6,5% niedriger als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Von Januar bis September 2005 waren 135 564 Beschäftigte zum Zeitpunkt der Insolvenzantragstellung von einem Unternehmensinsolvenzverfahren betroffen (– 11,8%). Auf Grund der bisherigen Entwicklung rechnet das Statistische Bundesamt für das gesamte Jahr 2005 mit 37 500 Unternehmensinsolvenzen und knapp 70 000 Verbraucherinsolvenzen. Insgesamt werden rund 135 000 Insolvenzfälle erwartet. |
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren, |